Starker Haarausfall

Ausweg OP - die Haartransplantation bei starkem Haarausfall

In der heutigen Zeit gibt es viele Methoden der Behandlung von Haarausfall, wobei die beste und erfolgreichste Methode auf jeden Fall auf Dauer in der Durchführung einer Haartransplantation liegt, um das eigene Kopfhaar wieder aufzufüllen. Die Haartransplantation hat gegenüber den anderen Methoden wie zum Beispiel speziellem Haarwasser oder Haarshampoo, Nahrungsergänzungsmitteln oder sonstigen Medikamenten den eindeutigen Vorteil, dass durch die Haartransplantation nicht nur der Ausfall des Haares gestoppt werden kann, wie bei den sonstigen Methoden (falls diese überhaupt diese gewünschte Wirkung erzielen), sondern bereits kahle Stellen des Kopfhaares wieder mit neuem Haarwuchs "aufgefüllt" werden können. Die Haartransplantation ist also im Grunde die einzige Alternative wenn es darum geht, wie man bereits verlorenes Kopfhaar wieder zurück bekommen kann.



Transplantation von Eigenhaar - über die OP und ihre Kosten

Grundsätzlich unterscheidet man heute zwei Arten den Haarausfalls, die mit den Fachbegriffen Effluvium und Alopezie bezeichnet werden. Während mit Effluvium zunächst einmal nur der Haarausfall bezeichnet wird, der vermehrt auftritt, also über dem normalen Maß liegt, treten bei einer Alopezie bereits sichtbare Lücken bzw. lichte Stellen des Kopfhaares auf. Eine Methode, mit der sich auch verlorenes Haar wieder ?neu bilden? kann ist die Haartransplantation. Es handelt sich dabei um eine operative Maßnahme, die zum Ziel hat, an den Stellen auf dem Kopf, wo bereits deutliche Lücken aufgrund fehlendem Kopfhaar zu sehen sind, durch Verpflanzung von Eigenhaar wieder neu wachsende Haare ?einzupflanzen?. Dazu werden aus einem anderen Bereich des Körpers oder auch von Stellen des Kopfhaars, die noch ?dicht besiedelt? sind Haarwurzeln entnommen, und in die entsprechende und zu behandelnde Stelle eingesetzt. Bei der Haartransplantation mit Eigenhaar handelt es sich zwar um eine sehr aufwendige und zeitintensive Maßnahme, aber der Erfolg ist nahezu garantiert. Allerdings muss man hier stets beachten, dass die Haartransplantation nur dann Erfolg hat, wenn keine anderen Ursachen außer dem erblich bedingten Haarausfall vorliegen. Ist zum Beispiel die Kopfhaut erkrankt, sodass an allen Stellen das Kopfhaar ausfällt, so kann man auch durch einen Haartransplantation dem nicht entgegen wirken.

Für viele Menschen ist also die Operation in Form der Haartransplantation die einzige wirkungsvolle Methode, das verlorene Haar zu ersetzen. Wie bereits kurz erwähnt, ist die Operation an sich sehr zeitintensiv und auch die Kosten schrecken natürlich nicht wenige Menschen davon ab. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Haartransplantation in der Regel nicht, es sei denn man kann nachweisen, dass man aufgrund des fehlenden Haares starke psychische Probleme hat und daher eine gesundheitliche Indikation vorliegt. Falls man sich zur Durchführung einer Haartransplantation entschlossen hat, sollte man vorab noch einige Dinge beachten. Dazu zählt es zum Beispiel, dass man einige Tage vor der Operation kein Alkohol trinkt und am Tag der Verpflanzung auf Kaffee verzichtet. Zudem sollte man bis zu 10 Tage vor dem Eingriff auf Schmerzmittel und Vitamin B- oder E-Präparate verzichten. Die Kopfhaut wird zu Beginn der Operation übrigens betäubt, sodass man von dem Eingriff selber nichts spürt. Im Detail wird die Transplantation dann so vollzogen, dass der Operateur zunächst vorhandene und einzelne Haare entnimmt, was als Graft bezeichnet wird. Ein Graft besteht dabei aus 1-5 Haaren. Diese Grafts werden dann auf die zu behandelnde Stelle auf der Kopfhaut eingesetzt. Die Kosten der Operation richten sich nach der Operationszeit (zwischen 2-6 Stunden) und somit danach, wie viele Grafts man einsetzen lasen möchte. Pro Graft kann man in Deutschland von rund 3-5 Euro ausgehen, die Anzahl liegt im Durchschnitt zwischen 500 und 2000 Grafts, aher entstehen insgesamt Kosten in Höhe von 1.500 bis zu 10.000 Euro.