Starker Haarausfall

Stoppen Sie den Haarausfall mit modernen Wirkstoffen

Moderne Präparate sind mittlerweile sehr gut in der Lage, den Haarverlust und die Glatzenbildung nahezu vollständig aufzuhalten. Voraussetzung dafür ist die eindeutige Diagnose eines Dermatologen, der dann auch die passende Medikation empfiehlt. Die Wirkstoffe sind z.T. verschreibungspflichtig und eignen sich nicht zur sorglosen Eigentherapie.

Haarausfall-Stop mit Finasterid
Medikamente mit Finasterid können den Haarausfall stoppen. Finasterid ist ein Abkömmling der Geschlechtshormone, beziehungsweise der Cortisole. Gleichzeitig hemmt es direkt das Enzym, das den Haarverlust beschleunigt. Finasterid setzt an der Haarwurzel an oder genauer gesagt an dem Haarfollikel, der die Verbindung von Haarwurzel und Talgdrüse bildet. Verkümmernde Wurzelscheiden werden mittels Finasterid gestärkt und bereits verkümmerte Haarfollikel wieder aufgebaut. Seit 1999 werden Medikamente mit dem Wirkstoff gezielt gegen die Glatzenbildung eingesetzt. Nach einem Vierteljahr bis zu einem halben Jahr können erste Ergebnisse des Mittels beobachtet werden. Das Präparat muss konstant eingenommen werden, um die positive Wirkung zu erhalten. Proscar ist der Name für ein Medikament, das den Wirkstoff Finasterid beinhaltet. Proscar wird zu Behandlung von Prostatakrebs verschrieben und enthält 5 Mg des Steroidabkömmlings Fin. Mit Hilfe des Medikaments Proscar kann man Haarausfall stoppen, der erblich bedingt ist. Proscar enthält eine relativ hohe Dosierung des Wirkstoffes. Eine Filmtablette gegen Haarausfall kann vor der Einnahme in kleine Stücke geteilt werden. In der Regel benutzen die meisten Patienten 1 Mg Finasterid pro Tag. Die Nachteile des Mittels, das deutlich gegen Haarausfall wirkt, liegen in der Hemmungen von androgenen Charakteristiken.



Anti-Haarausfallmittel Cortison, Aminexil, Minoxidil

Aminexil wird als Fluid oder als Bestandteil einer Tinktur tröpfchenweise auf die Kopfhaut aufgetragen und einmassiert. Das Mittel kann nachweislich gegen lichter werdendes Haar wirken und wird daher sogar beim Friseur eingesetzt. Genauso wie Finasterid wurde Aminexil erst in einem anderen Bereich eingesetzt und zeigt dort seine fördernde Wirkung auf die Körperbehaarung. Es wird vermutet, dass der Wirkstoff die Haarwurzel stärkt und sich in der Kollagenschicht verhärtende Strukturen lockert. Des weiteren geht man davon aus, dass die Haarausfalltherapie mit Aminexil den Lebenszyklus eines Haares verlängert.

Medikamente gegen Haarausfall mit Minoxidil können auch von Frauen benutzt werden. Es wird wie Aminexil nur äußerlich angewendet. In den Vereinigten Staaten erfreut sich dieses Mittel großen Zuspruch und beherrscht den Markt. Über die Wirkungsweise kann wieder nur vermutet werden. Wahrscheinlich bewirkt es eine Verdichtung der Haare, durch die Förderung der um das Haarfollikel liegenden Gefäße. Der verkümmernde Follikel wird gestärkt und wächst, wodurch sich auch die Dichte des Haares vergrößert. Nach bis zu vier Monaten der Anwendung mit Minoxidil zeigen sich erste Ergebnisse, die allerdings vom Patienten realistisch bewertet werden müssen.

Cortison ist eine Vorstufe des Geschlechtshormons Cortisol. Der Wirkstoff wird dem Patienten in Form von Salben und Lotionen sowie in Form von Spritzen verabreicht. Die Spritzen werden direkt auf dem Kopf angesetzt und befördern das Präparat unter die Kopfhaut. Cortison ist bei Patienten allerdings nicht sehr beliebt, obwohl es für die Zeit der Anwendung eine Verbesserung des Haarausfalls bewirken kann. Es hemmt das Immunsystem und ist daher auf längere Sicht eher schädlich als förderlich.